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Sie waren SpielerInnen und Fans. Sie waren motiviert, sie waren da. Sie haben geschwitzt und jede Menge Staub geschluckt. Sie sind gerannt und haben alles gegeben. Sie waren fair und haben durchgehalten. Deshalb haben wir alle gewonnen: 

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Großer Dank gebührt allen Helfern und Helferinnen, der SV und natürlich der Turnierleitung Frau Dreier und Herrn Heidtmann:

Es war ein schöner, spannender und entspannter Tag für die Nelson-Mandela-Schule. Bis zum nächsten Jahr!

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aus dem Weblog 21 Grad:

Wie begeistert man Schülerinnen und Schüler für Technik? Natürlich so früh wie möglich. Bei Vaillant können Schüler regelmäßig Einblicke gewinnen. Wir haben eine 5. Klasse der Nelson-Mandela-Schule hierbei begleitet.   

Sara führt zwei Kabel an ihren Enden zusammen, nimmt den Lötkolben zur Hand und tropft ganz vorsichtig etwas Zinn auf diesen Punkt – der Anfang ihres Würfels ist gemacht. Etwa eine gute Stunde später sind alle sechs Seiten fertig und die 12-Jährige blickt stolz auf das Ergebnis. „Das hat mir gut gefallen“, sagt sie. „Ich kann mir vorstellen, später etwas Technisches zu machen.“

Aussagen wie diese freut zwei der Organisatoren ganz besonders: Hans-Werner Bauss, Lehrer an der Nelson-Mandela-Schule am Remscheider Rosenhügel und Andreas Baumgarten, Leiter der technischen Ausbildung bei Vaillant. Gemeinsam haben sie 2013 das Konzept „Auf Draht“ entwickelt, welches den Schülern frühzeitig Einblicke in die Industrie gibt. Drei Jahre in Folge besuchen zwölf ausgewählte Schüler jeweils für einen Tag das Unternehmen und experimentieren: Neben dem Löten stehen Pneumatik und Elektronik auf dem Programm. Das Besondere: Mit dem Start in der 5. Klasse ist die Schule einer der ersten in Deutschland, die mit Berufsbildung so früh beginnt.

Früh übt sich

„Wir möchten junge Schüler mit der Praxis zusammenführen, sie bei der Berufsorientierung unterstützen und Soft Skills vermitteln“, sagt Hans-Werner Bauss. „Hier lernen sie, dass Regeln und feste Verabredungen wichtig sind. Und es ist toll, dass die Vaillant Lehrwerkstatt für uns zur Verfügung steht.“ Baumgarten erläutert: „Wir stellen jedes Jahr über zehn gewerblich-technischen Auszubildende ein und möchten bereits früh Kontakte zu jungen Talenten zu knüpfen.“

Dass dies nicht nur Theorie ist, sieht man an Viroj Nimmanphuti, der seinen Realschulabschluss am Rosenhügel gemacht hat. Bei Vaillant hat er 2010 ein Praktikum durchlaufen. „Erst wollte ich KfZ-Mechaniker werden, aber dann fand ich es bei Vaillant total spannend und habe hier als Azubi angefangen.“ Damals war das mit einigen Hindernissen verbunden: Der gebürtige Thailänder war erst seit drei Jahren in Remscheid und seine Deutschkenntnisse noch ausbaufähig. „Wir waren aber fest von Viroj überzeugt und haben zusammen nach einer Lösung gesucht“, sagt Timo Maluck, Ausbilder Metalltechnik und Mechatronik. Das Ergebnis: Der Schüler wiederholte die 10. Klasse und stieg danach in die Ausbildung ein. „Das ist keine Seltenheit. Wir betrachten jeden individuell und helfen den Praktikanten bzw. Auszubildenden auf ihrem eigenen Weg.“ Mittlerweile arbeitet Viroj Nimmanphuti bei Vaillant in der Forschung und Entwicklung. Er konstruiert 3D-Modelle und bildet sich an der Abendschule in Elektrotechnik fort.

 Nebenbei hilft er den Jungs und Mädchen aus der Jahrgangsstufe 5 natürlich auch beim Workshop. Er hilft ihnen, die Kabel zu isolieren, am Schraubstock gerade zu ziehen – eben „Auf Draht“ zu sein. Mit Erfolg: Alle Schüler gehen mit eigenen Würfeln nach Hause, manche sogar mit zweien. Wie zum Beispiel der zehnjährige Jan: „Hat Spaß gemacht, ich muss unbedingt meinem Bruder davon erzählen!“

Quelle: http://21-grad.vaillant.de/hasen-und-koepfe/praxisluft-schnuppern/

 

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