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Am Dienstag den 20.02.2018 haben wir uns mit neun Schüler*innen der Courage AG zwei kurze Dokumentationen aus der Filmreihe "Heimat ist, wo..."  vom Medienprojekt Wuppertal angesehen.  Anschließend haben wir über den Inhalt der Filme diskutiert.

In Dokumentar- und Kurzspielfilmen reflektieren hier junge Menschen ihre eigene Haltung zum Thema Heimat und Nationalgefühl. Im Zentrum der Filme stehen die Fragen: Was heißt Heimat, Deutsch-Sein, MigrantIn-Sein und Nationalgefühl für junge Menschen in Deutschland heute? Was verbirgt sich hinter den Begriffen Nation und Vaterland und worauf beruht ein positives oder negatives Nationalbewusstsein?
Der erste Kurzfilm "Karussell" zeigt die junge Wuppertalerin Inga, die in einem "Zwei-Nationalitäten Haushalt" aufgewachsen ist. Sie beschäftigt sich mit der Frage, was und wo für sie ihre Heimat ist und was Heimat für sie bedeutet. (6 Min.)
Der zweite Film "Ich bin halt ich" dokumentiert das Leben von Dicle und Alyson. Dicle (18) hat kurdische Eltern, deren Familien in der Türkei leben. Sie selbst ist oft zwischen den drei Kulturen hin- und hergerissen, fühlt sich aber vor allem Deutschland zugehörig und ist hier zuhause. Ihr innerer Konflikt wird durch die Fremdwahrnehmung anderer bestärkt. Alyson (17) findet das Deutsch-Sein langweilig und hat keine starke emotionale Bindung zu Deutschland. Heimat ist für sie ein Gefühl, das von verschiedenen Menschen und Orten ausgelöst werden kann. (15 Min.) 
 (Verfasserin: Frau Pomp, Kraftstation)

 

Anschließende Diskussionsrunde „Heimat ist, wo…“

„Ich fand an dem Film gut, dass alle offen und ehrlich waren. Heimat ist für mich ein Ort, wo ich mich wohl fühle, wo meine Freunde und Familie sind.“

„Unter Heimat versteht man ein Zuhause. Heimat ist, wo man sich wohl und geborgen fühlt. Die meisten sagen auch, dass Heimat da ist, wo man Familie und Freunde hat.“ (Schülerinnen und Schüler der AG)

 

Fazit zu unserer Diskussionsrunde: Heimat ist für uns alle ein Gefühl, die Familie, die Freunde, das mir Vertraute, was ich im Herzen trage und liebe.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Frau Pomp für die Filmvorführung an unserer Schule und den Schülerinnen und Schülern der SoR/SmC AG: die Couragen für die Teilnahme, Engagement und Diskussion. (Frau Yündem)

 

 

 

 

 

   

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